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Die Evangelische Kirche in Deutschland EKD und deren Mitgliedkirchen haben an der Schaffung einer Rückführungsbeobachtung in Deutschland mitgewirkt. Laut EKD hat sich ein kontinuierlicher Diskurs zwischen der Zivilgesellschaft und staatlichen Akteuren entwickelt. Ziel ist, Transparenz in einen bisher der Allgemeinheit nicht zugänglichen Bereich zu ermöglichen. Die EKD stellt fest, dass mit ihrem Engagement die Enttabuisierung einer emotional besetzten Thematik begonnen hat.
Derzeit ist in Norwegen eine vergleichbare Entwicklung zu beobachten: Die lutherische Kirche von Norwegen unterstützt die Neugründung einer NGO, die alle Rückführungen und die gesamten Rückführungsprozesse unabhängig beobachten soll.
Die Überwachung der Ausschaffungen ist auch eine zentrale Forderung der Kirchen auf europäischer Ebene. Die Churches‘ Commission for Migrants in Europe CCME hielt schon 2008 fest, dass die Zivilgesellschaft einen entscheidenden Beitrag im Ausschaffungsmonitoring leistet. Der SEK sieht sich als Teil dieses europaweiten kirchlichen Engagements.